Dunkelgrün

Tja anscheinend gibt es jetzt wohlDunkelgrün Bestrebungen innerhalb der Grünen, bestimmte Themen aufzugeben um langfristig über den 20% zu bleiben. In dem Artikel werden Themen genannt, wie z.B.  Adoptionsrecht für homosexuelle Paare, auch schön fand ich diesen Abschnitt

[…]dass „grünes Wachstum nicht ausschließlich im eigenen Lager möglich ist“. Seine Partei könne in „relevantem Umfang in Wählerschichten vordringen, die bislang auf Union und FDP festgelegt waren“.[…]

Also, langsam muss man einem ja klar werden, dass die Grünen nicht mehr viel von den anderen Parteien unterscheidet, alle legen sie ihr Profil ab und versuchen irgendwo in der ominösen Mitte der Gesellschaft nach Wählern zu fischen. Ich mochte diesen Begriff noch nie, hört sich immer irgenwie nach gemittelt oder Mittelmaß an, nach der typsichen Familie mit ihren 1,5 Kinder oder so ähnlich. Davon fühlt sich jeder irgendwie angesprochen, aber warum genau weiß man dann nicht.

Ich schweife ab, ich find bei den Grünen sieht man das ziemlich gut, ich mein was ist noch groß von den ursprünglichen Säulen übriggeblieben? – Basisdemokratie? -Schaffen sie nicht mal auf eigenen Parteitagen. Pazifismus? – Kosovo, Afganisthan?  Sozial? – Wer hat Hartz4 mitzuverantworten?

In letzter Zeit postuliert sie sich auch gern mal asl Bürgerechtspartei, aber hey wer saß den bei den ersten Antiterrorgesetzen mit in der Regierung, wer war für das Abscheißen von Flugzeugen, oder um ein Beispiel aus neuster Zeit zu bringen, wer hat nicht gegen den Jugendmedienstaatschutzvertrag gestimmt?

Das einzige was noch vorhanden ist, ist die Ökologie, wobei die anderen Parteine da auch gerade gut dran arbeiten dieses Alleinstellungsmerkmal zu beseitigen (Ich mein, hey die CDU ist für das Abschalten von AKWs?) Und was haben wir dann? Einen Pluralismus denn wir gepflegt das Klo runterspülen können. Ohne große Reibungspunkte entstehen keine Diskussionen und ohne einen Diskurs ist eine politische Meinungsbildung nur schwer vorstellbar. Die eigenen Ideen und die eigenenVorstellungen zeigen sich doch nur dann als konsistent, wenn sie es schaffen sich in einem Diskurs zu behaupten. Pluralismus bedeutet, es gibt immer jemanden, der eine andere Meinung hat und erst im Gespräch mit ihm, siehst du ob hinter deiner Meinung auch Argumente und Überzeugungen stecken, oder ob man die halt irgendwo aufgeschnappt hat. Meinugsvielfalt bedeutet Diskussion, und Diskussionen funktionieren nur mit Argumenten, hast du aber keine Diskussionen mehr, wozu brauchst du dann noch Argumente?

Mhm.. ja ich seh schon, ich hab’s heut irgendwie mit dem Abschweifen, aber das wollte ich mal loswerden.

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~ von Dante - 9. Juni 2011.

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