Wahlkampf: Noch 7 Tage

Pirateninfostand in LudwigsburgDer Countdown läuft. 1 Woche, dann heißt es im Ländle: Wählen gehen und vielleicht, zum ersten Mal seit 58 Jahren, die CDU aus der Regierung drängen. Es läuft die heiße Phase des Wahlkampfes an (Bem: Die meisten Unentschlossenen, treffen ihre Entscheidung am Tag vor der Wahl). Plakate hängen jetzt, im Prinzip, überall und die ersten Infotische wurden durchgestanden. Jetzt heißt es nochmal kurz Luftholen und zum Endspurt ansetzen.  Davor, möchte ich aber eine kurze Zwischenbilanz ziehen.

Plakatieren

Auf einer Leiter balancierend, in einer Hand ein Hartfaserplakat in der anderen eine Packung Kabelbinder, muss das aufhängen von Plakaten manchen etwas amüsant vorgekommen sein. Die Wahrheit ist, dass es sehr frustrierend sein kann Plakate aufzuhängen. Erst einmal einen guten Platz,der noch nicht von anderen Parteien verhangen wurde, die teilweise schon 3 Wochen vor Plakatierbeginn ihre Wahlwerbung aufstellten (z.B die Grünen in Steinheim), finden, dann eine Parkmöglichkeit finden. Die Plakate aus dem Kofferraum holen, die Plakate aufhängen und weiterfahren. Für 4,5,6 Plakate ist das kein Problem, aber wenn man 30, 40, 50 Plakate aufhängt, hängt einem das Festzurren an Laternen langsam zum Hals raus und außerdem merkt man  was für ein große Zeitfresser das Plakatieren sein kann. Dazu kommt, das der Kreisverband Ludwigsburg sich um 3 Wahlkreise kümmern muss: Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen und Vaihingen. Zu der großen Fläche, die abgefahren werden muss, kommt noch hinzu, dass jede Stadt/Gemeinde ihre eigenen Richtlinien darüber hat, wo und wann man plakatieren darf. So kommt es vor, dass man in einem Ort auf keinem(!) Fall an Bäumen plakatieren darf und 3 Kilometer weiter nur an Bäumen. Mancherorts muss eine Mindesthöhe eingehalten werden und teilweise gibt es Verbotszonen und noch viel mehr zu beachten.

Wie bereits in Wahlkampfpraxis geschrieben, kümmern sich die Aufhänger der anderen Parteien großenteils nicht um die Auflagen, mitunter auch weil es oft so scheint, des es den meisten Städten egal ist, ob die Auflagen eingehalten werden.

Infostände

Aus dem kleinen 2009er Infotisch ist inzwischen, dank eines schönen, orangen Pavillons, ein schöner Blickfang geworden. Das ist, aber zum Glück, nicht der einzige Unterschied zum Bundestagswahlkampf. Man merkt, dass die Bürger jetzt mehr mit dem Namen Piratenpartei anfangen können. Viele haben schon von uns gehört und kommen nun, von sich aus, auf uns zu um mehr Informationen zu erhalten. Anstatt, dass wir den Leuten erst erklären müssen, was die Piraten sind und wofür wir stehen, werden wir nun teilweise direkt auf Programmpunkte angesprochen. Außerdem, kommt es auch seltener vor, das wir mit plumpen Klischees konfrontiert werden.

Ausblick

Morgen ist in Ludwigsburg verkaufsoffener Sonntag mit innerstädtischen Flohmarkt, also eine gute Gelegenheit für einen Infostand. Ansonsten gibt es noch viele kleiner Infostände die Woche über und es werden noch die Kandidatenflyer in Briefkästen, in der ganzen Region verteilt und am Freitag gibt es noch ein Meet-a-Pirate in der Rockfabrik.

Mal schauen was bei der Wahl raus kommt, bei der U-18 Wahl war das Ergebnis ja mehr als zufriedenstellend.

Klarmachen zum Ändern.

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~ von Dante - 19. März 2011.

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